Was bedeutet medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) eigentlich für die Ergotherapie? Und wie gelingt es, Menschen nicht nur auf ihre berufliche Rückkehr vorzubereiten, sondern sie wirklich dabei zu unterstützen, ihren Arbeitsalltag wieder selbstbestimmt zu bewältigen?
In dieser Folge von Performance Skills sprechen Sabrina und Robert mit Kathrin Staiger über die Chancen, Herausforderungen und Grenzen der arbeitsbezogenen Ergotherapie.
Anhand eines konkreten Fallbeispiels beleuchten wir, wie berufliche Problemlagen erkannt, Arbeitsplatzanforderungen analysiert und individuelle Fähigkeiten eingeschätzt werden können. Dabei hinterfragen wir auch kritisch den Einsatz standardisierter Testverfahren: Wie aussagekräftig sind Testergebnisse für die tatsächliche Arbeitsfähigkeit? Und wie gehen wir professionell mit Ängsten, schwankender Leistungsfähigkeit und widersprüchlichen Beobachtungen um?
Außerdem diskutieren wir, welchen Beitrag die Ergotherapie zur sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung leisten kann, wo ihre Zuständigkeiten enden und wie eine moderne, evidenzbasierte und vor allem betätigungszentrierte MBOR aussehen sollte.
Eine Folge für alle Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, die berufliche Rehabilitation nicht nur als Training körperlicher Funktionen verstehen, sondern den Menschen, seine Betätigungen und seine tatsächliche Lebens- und Arbeitswelt in den Mittelpunkt stellen möchten.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina & Robert
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E-Learning MBOR:
https://elearning.thieme.com/kurse/medizinisch-beruflich-orientierte-rehabilitation/

